Online-Marketing-Hilfe ist eingetroffen!
Du hast gerade deine neue Website oder deinen neuen Webshop bekommen. Alles wurde ordentlich geliefert, genau so, wie du es dir vorgestellt hast. Schön! Jetzt wird es Zeit, dich mit dem Online-Marketing deiner Site oder deines Shops zu beschäftigen, denn du willst langfristig erfolgreich bleiben. Jetzt denkst du: Online-Marketing, wo fange ich an? Du befragst deinen besten Freund Google und liest schon bald über Begriffe wie SEO, SEA, SMM, Linkbuilding, Backlinking, Meta-Descriptions, Keyword-Analysen, doppelter Content, Google-Strafen, Google Panda, Google Penguin, Google Analytics, Adwords, Adwise… Die Liste ist endlos! Du sitzt mit den Händen in den Haaren, denn du hast eigentlich gar keine Zeit, dich mit all dem richtig zu befassen. Du denkst: HILFE!
Keine Panik, Marco hilft

Ab sofort kann ich dir dabei helfen. Mein Name ist Marco Hofkamp und ich bin der neue Online-Marketing-Spezialist bei Webba. Mit Wissen und Erfahrung im Bereich Online-Marketing, einer Vorliebe fürs Schreiben und einem Engagement, das seinesgleichen sucht, verstärke ich das Team, um Menschen wie dir aus der Patsche zu helfen. Das vergangene Jahr habe ich in der Marketingabteilung von WILDLANDS und ATLAS Theater verbracht. Hier habe ich mich unter anderem um die Contentstrategie und die Entwicklung der Social-Media-Kanäle gekümmert.
Online-Marketing-Werkzeuge, extra für dich
In diesem Blog möchte ich gerne einige Tipps mit dir teilen, um dir ein paar Werkzeuge an die Hand zu geben, damit du dich in der wunderbaren Welt des Online-Marketings besser zurechtfindest. Ich gebe Tipps zu ein paar Bereichen, die du selbst direkt anwenden kannst. Willst du mehr wissen, nimm dann gerne kurz Kontakt mit uns auf.
1. Messen ist wissen, raten ist verlieren
Der allerwichtigste Baustein, um handlungsorientierte (Marketing-)Entscheidungen über deinen Webshop oder deine Website zu treffen, ist Google Analytics. Messen ist wissen und raten ist verlieren! Google Analytics erfasst mithilfe einer sogenannten Tracking-ID alle Besucherdaten deiner Website oder deines Webshops. Die Tracking-ID ist ein Stück Code, das im Hintergrund deiner Website oder deines Webshops implementiert wird und bei jeder Aktion, die ein Besucher auf deiner Seite ausführt, ein Signal abgibt. Anschließend kannst du in Analytics Ziele festlegen, die für dich wichtig sind. Das kann das Herunterladen deiner Broschüre sein, die Kontaktaufnahme mit deinem Unternehmen oder der Kauf deiner Dienstleistung oder deines Produkts. Leider geschieht das alles nicht von selbst, das musst du selbst in Google Analytics einrichten. Erstelle daher immer zuerst einen Messplan für dich, bevor du deine Ziele und Messpunkte festlegst. Ein Messplan zwingt dich dazu, über deine Ziele nachzudenken, und macht dir klar, was deine Ziele sind und wie du das Ergebnis messen wirst. Dabei beginnst du mit deinem Unternehmensziel: Was willst du mit deiner Website oder deinem Webshop erreichen.

Online-Marketing-Taktiken und Key Performance Indicators (KPI)
Anschließend legst du in deinem Messplan die Taktiken fest, die du nutzen willst, um mehr Traffic und/oder Verkäufe zu erzielen. Das kann durch Werbung (SEA), gute Auffindbarkeit bei Google (SEO), Social Media (SMM) und so weiter geschehen. Danach verknüpfst du wichtige Kennzahlen (KPIs) mit deinen Taktiken. Diese KPIs sind Kennzahlen, die dir zeigen, wie erfolgreich deine Taktiken sind. Beispiele für wichtige KPIs bei Online-Werbung sind etwa die Anzahl der Klicks, die deine Anzeige erzielt hat, das ist deine Klickrate (CTR). Deine Konversionsrate, die Anzahl der tatsächlichen Verkäufe oder erreichten Ziele, ist natürlich ebenfalls ein KPI, den du unbedingt messen musst.
Je besser du deine Ziele festgelegt hast und weißt, wie du sie messen wirst, desto einfacher kannst du deine Daten interpretieren und in handlungsorientierte Entscheidungen umsetzen. Siehst du zum Beispiel, dass deine Anzeige eine sehr niedrige CTR hat, weißt du, dass deine Anzeige nicht gut performt und du an ihr feilen musst. Siehst du, dass ein großer Prozentsatz deiner Besucher irgendwo im Bestellprozess abspringt, weißt du, dass dort ein Hindernis liegt, das die Konversion verhindert. Das sind wichtige Erkenntnisse, die für alle Entscheidungen zu deinem Online-Marketing unverzichtbar sind!
2. Halte dein SEO aktuell und bleib relevant
Content: das Thema, mit dem du bei der Suche nach Online-Marketing oder SEO regelrecht zugeschüttet wirst. Und das ist eigentlich völlig zu Recht. Dein Content bestimmt nämlich zu einem enorm großen Teil (40 %), wie gut du in den Google-Suchergebnissen abschneidest. Die Google-Algorithmen werden immer schlauer. Sie können mittlerweile schon bestimmen, ob der Content auf deiner Website für deinen Besucher relevant ist. Ist dein Content nicht (ausreichend) relevant, bestraft Google dich, indem es deine Website oder deinen Webshop in den Suchergebnissen schlecht oder gar nicht auffindbar macht. So kommst du nicht einmal in die Nähe dieser begehrten ersten Seite.

Betrachte alle Seiten als Landingpages
Eine Möglichkeit, relevant zu bleiben, ist, jede Seite deiner Website als Landingpage zu betrachten. Stell dir vor, du hast einen Webshop. Du hast ein neues Produkt in deinem Sortiment und schreibst dafür die Produktseite. Du hast eine Keyword-Analyse gemacht und festgelegt, bei welchen Keywords du gerne gefunden werden möchtest. In diesem Fall nehmen wir den Begriff „neues Produkt“ als Beispiel. Auf deiner Landingpage musst du deine Besucher in die Geschichte dieses neuen Produkts mitnehmen. Sorge dafür, dass der Content genau den Erwartungen des Lesers entspricht. Schreibe also einen Titel und eine klare Einleitung über dein neues Produkt, damit der Leser sofort die Information bekommt, die er oder sie erwartet.
Dasselbe gilt für den gesamten Content auf deinen Seiten. Egal ob es sich um eine Produkt- oder Dienstleistungsbeschreibung, einen Blogbeitrag oder eine Kontaktseite handelt, behandle sie alle als Landingpages. Es ist auch wichtig, deinen Content aktuell zu halten. Je höher das virtuelle Alter deiner höchst relevanten Seite wird, desto besser wird auch die Auffindbarkeit. Du musst allerdings dafür sorgen, dass die Informationen auf deiner Seite aktuell bleiben, und wirst daher ab und zu auch Content anpassen, hinzufügen oder vielleicht entfernen müssen. Lies mehr über relevanten Content im Blog Content-Tipp: Erzähl nicht, was du tust, sondern warum.
3. Social Media; was du dich fragen solltest, bevor du damit anfängst
Social Media ist einer der vielen Bausteine des Online-Marketings. Es besteht eine gute Chance, dass du dir schon einmal den Kopf über Social Media zerbrochen hast. Was soll ich damit machen? Wie setze ich es effektiv ein? Wie stelle ich sicher, dass ich meine Unternehmensergebnisse mithilfe von Social Media verbessere? Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Social Media nicht für jedes Unternehmen gleich relevant ist. Lege daher vorher gut fest, wofür du Social Media einsetzen möchtest. Ich sehe zu oft Unternehmensseiten, die täglich stocklangweilige Beiträge über Themen teilen, über die niemand in seiner Freizeit lesen möchte. Manchmal sogar mehrmals am Tag, bis zum Überdruss. Ich habe zum Beispiel einmal mit einem Unternehmen gearbeitet, das auf Abfallverarbeitung spezialisiert ist. Sie posteten oft über Fakten und die neuesten Trends bei der Mülltrennung, Abfall-Deals, die von Gemeinden gemacht wurden, oder die Regeln für die Mülltrennung. Wie langweilig willst du es haben? Facebook ist kein Abfallkalender, also behandle es auch nicht so! Für sie war eine Wende in der Content-Strategie also auch kein überflüssiger Luxus.

Social Media ist kein Werbeblatt
Menschen sind fast immer in ihrer Freizeit und für ihre Freizeit auf Social Media, weil sie das gerne tun. Sorge also dafür, dass dein Social-Media-Content etwas hinzufügt und zu diesem „schönen“ Erlebnis passt. Es ist also gut, sich zu fragen, in welcher Branche du tätig bist und inwiefern die Leute deine Beiträge überhaupt sehen wollen. Du musst herausfinden, was deine Zielgruppe mag und interessiert. Hast du ein sehr spezifisches Thema, das nur für eine kleine Zielgruppe interessant ist? Dann ist die Chance groß, dass du keine riesige Anzahl an Followern erzielen wirst. Das ist keine Katastrophe, denn es gibt noch genug andere Online-Kanäle, mit denen du deine Zielgruppe gut erreichen kannst! Lege also immer zuerst fest, wer deine Zielgruppe ist, wie diese angesprochen werden möchte (Tone of Voice) und was du mit Social Media erreichen möchtest. Willst du deine Follower nur informieren, willst du sie zum Handeln bewegen, willst du Traffic auf deine Website generieren, oder willst du schöne Entwicklungen von dir und deinem Unternehmen teilen? Das bestimmt nämlich den Ansatz deiner Content-Strategie.
Kenne deine Zielgruppe
Wichtig, wenn du Social Media einsetzen willst, ist, dass du dich gut in deine Follower hineinversetzen kannst. Was finden sie interessant? Das kannst du innerhalb der Statistik-Umgebung deiner Unternehmensseite messen. Schau dir zum Beispiel an, wie oft auf einen Link in deinem Beitrag geklickt wird, wie groß die Reichweite deines Beitrags ist und natürlich, wie viele Likes und/oder Shares dein Beitrag generiert. Oft ist das auch eine Frage von Ausprobieren und anschließendem Messen. Eine Faustregel, die ich selbst anwende, ist: Mach mehr von dem, was viel Ergebnis bringt, und mach weniger von dem, was wenig bringt. Reichweite, Klicks und Likes sind sehr gute Indikatoren dafür, ob dein Content bei deinen Followern ankommt. Social Media ist unter anderem deshalb eine gute Möglichkeit, deine Zielgruppe besser kennenzulernen. Du kannst schließlich sogar mit ihnen ins Gespräch kommen!
Fragen zum Online-Marketing? Bis bald!
Ich bin jetzt im Schnelldurchlauf auf 3 der 1001 Online-Themen eingegangen. Hoffentlich hat das eine Frage beantwortet, die du hattest. Es besteht natürlich auch die Chance, dass es mehr Fragen aufgeworfen hat, als es beantwortet hat. Ich habe es vorhin schon erwähnt und schließe auch damit ab: Hast du Fragen zu deinem Content, Online-Marketing oder Social-Media-Einsatz? Nimm gerne kurz Kontakt auf, dann schauen wir gemeinsam drauf!