Content-Tipp: Erzähl nicht, was du tust, sondern warum.
Du hast eine wunderschöne Website, ein bärenstarkes Logo und die nötigen Suchbegriffe ordentlich in deine Website-Texte eingearbeitet. Super! Besucher finden dich immer öfter über Google. Aber was dann? Merkst du, dass deine Website zwar besucht wird, deine Besucher aber nicht zur Handlung übergehen? Dann wird es Zeit, deinen Content einmal kritisch zu betrachten.
„Content is king“, sagte Bill Gates bereits 1966. Der gute Mann hatte mehr als recht. Im Jahr 2017 ist Content wichtiger denn je. Eine Website kommt nicht ohne aus. Content ist nötig, um über Suchmaschinen gefunden zu werden. Verliere dabei aber nicht das eigentliche Ziel eines Website-Textes aus den Augen: nämlich zur Handlung anzuregen. Dafür zu sorgen, dass Besucher etwas kaufen, sich für deinen Newsletter anmelden, ein Angebot anfragen oder Kontakt aufnehmen. Wie gehst du das nun clever an?
Verkaufst du Bohrer oder Löcher?
Besuche mal eine beliebige Website. Große Chance, dass auf der Startseite ein kurzer Einleitungstext steht. Ein kurzes Stück Text, das vor allem reizen soll. Viele Unternehmen beginnen diesen Text mit einer Aufzählung ihrer Dienstleistungen. Der Grund ist logisch. So weiß der Besucher nämlich sofort, was du tust. Aber wie effektiv ist dieser Ansatz?
Vielleicht hast du schon einmal den Ausdruck „keine Bohrer, sondern Löcher“ gehört. In der Marketingwelt schon seit Jahren ein bekanntes Prinzip. Trotzdem wenden viele Unternehmen es noch nicht an. Sie haben das Gefühl, dass ihre Texte vor allem sehr sachlich sein müssen. Die Folge? Sie erzählen von ihren Produkten oder Dienstleistungen, aber nicht von den Problemen, die sie lösen. Die Idee hinter dem „Keine-Bohrer-sondern-Löcher-Prinzip“ ist, dass ein Kunde eigentlich gar nicht nach einem Bohrer sucht. Dieser Kunde will einfach nur ein Loch. Indem du in deiner Kommunikation das Ergebnis benennst, also das Loch, gehst du viel mehr auf die Wünsche des Kunden ein. Statt das zu betonen, was du zu bieten hast, richtest du deinen Content auf die Probleme aus, die dein Kunde erlebt.
Wie schreibst du ergebnisorientierte Texte?
Das „Keine-Bohrer-sondern-Löcher-Prinzip“ funktioniert in so gut wie jeder Branche. Ein Kunde will keine Hypothek, sondern ein Haus. Keinen Glätteisen, sondern glattes und glänzendes Haar. Keine Website, sondern mehr Kunden. Kein Sicherheitssystem, sondern ein sicheres Gefühl. Keinen Allzweckreiniger, sondern ein sauberes Zuhause. Und so könnten wir noch eine Weile weitermachen. Dreh es einmal um. Statt das zu betonen, was du zu bieten hast, richtest du deinen Content auf das aus, was dein Kunde braucht. Was kostet ihn Geld, Zeit oder Energie? Worüber macht sich dein Kunde Sorgen? Welche Wünsche hat dein Kunde?
Hoffentlich hilft dir das, Texte zu schreiben, die aus deinen Website-Besuchern echte Kunden machen. Und kommst du wirklich nicht weiter? Dann denken wir bei Webba gerne mit dir mit. Mal über deinen Website-Content sparren? Ruf einfach an oder schreib uns!