Unterschied zwischen SEO und SEA.

Der Unterschied zwischen SEO und SEA

SEO, SEA, Google Ads, Analytics. Das sind Begriffe, um die du heutzutage nicht mehr herumkommst, wenn dein Unternehmen im Internet aktiv ist. Aber siehst du vor lauter Bäumen den Wald noch? Was bedeuten diese „komplizierten“ Begriffe und wofür sind sie gut? In diesem Blogbeitrag erklären wir dir den Unterschied zwischen SEO und SEA.

SEO

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Mit Suchmaschinenoptimierung versuchst du, mithilfe verschiedener Faktoren, die Website oder eine Webseite (besser) in den organischen Suchergebnissen von Google auffindbar zu machen. Die organischen Suchergebnisse sind die kostenlosen, natürlichen Ergebnisse, die aufgrund eines gesuchten Wortes oder einer Wortkombination angezeigt werden. Diese Ergebnisse befinden sich in der Mitte der Suchergebnisseite und werden unterhalb der Anzeigen (SEA) angezeigt. Aber dazu später mehr.

Unterschied zwischen SEO und SEA

Ein Netz aus Faktoren

Der Score der Website oder Webseite hängt, wie gesagt, von Dutzenden Faktoren ab. Google ist vage bei diesen Faktoren und macht dazu eigentlich auch nie Aussagen. Im Laufe der Jahre werden die Faktoren natürlich immer klarer, weil sie einfach von den Nutzern ausprobiert werden. Es ist selbstverständlich wichtig, dass die Webseite relevanten Content enthält, der zum Suchbegriff passt, für den du gefunden werden möchtest. Google muss die Seite gut beurteilen, aber der Text muss auch für deine Besucher lesbar sein. Außerdem ist es essenziell, dass von anderen (externen) wertvollen Webseiten auf deine Webseite verlinkt wird. Das nennt man auch Linkbuilding. Auch technische Faktoren, wie der Aufbau der Website in Programmiersprache, beeinflussen die Ergebnisse in einer Suchmaschine. Zu viel Code oben auf der Seite sorgt für schlechtere Auffindbarkeit, weil Google Websites von oben nach unten liest. Sorge also immer dafür, dass die Suchbegriffe, für die du gefunden werden möchtest, oben stehen und weiter im Text verteilt vorkommen.

SEO = Geduld

Bei der Anwendung von SEO ist es gut zu wissen, dass es einige Wochen oder Monate dauern kann, bis die Roboter von Google deine Webseiten gefunden haben. Sobald die Seite von Google gefunden wurde, nennt man das in der Fachsprache „indexiert“. Anschließend ist es gut, die Seite weiter zu optimieren, zum Beispiel durch das Hinzufügen weiterer Links und das Aktuellhalten der Informationen auf der Seite. Das mag Google. Willst du deine Website-Besucher analysieren? Das geht sehr gut mit dem Tool Google Analytics, in dem alle Statistiken über deine Website ablesbar sind.

SEA

Statt zu optimieren wie bei SEO, machst du bei SEA Werbung, sprich Search Engine Advertising. Mit SEA wirbst du in den Suchergebnissen von Google, die ganz oben und unten auf der Seite stehen. Bei einem Suchergebnis werden maximal vier Anzeigen oben und vier Anzeigen unten auf der Seite angezeigt. Google kann das übrigens auch wieder genauso schnell ändern, denn in der Vergangenheit waren es auch schon mal drei, und sie standen auch schon einmal auf der rechten Seite der Seite. Du erkennst die Anzeigen jedenfalls an dem kleinen grünen Symbol mit „Anzeige“ darin.

Google Ads gefunden werden in Google

Für deine Besucher bezahlen

Der Unterschied zu SEO ist, dass mit der Nutzung von SEA Kosten verbunden sind. Du schaltest Anzeigen bei Google, und Werbung kostet nun einmal Geld. Bei SEA geht es darum, zielgerichtet Kampagnen mit bestimmten Suchbegriffen aufzusetzen, bei denen deine Anzeigen angezeigt werden sollen. Du zahlst erst, wenn ein Besucher tatsächlich auf deine Anzeige klickt, und also nicht, wenn eine Anzeige nur angezeigt wird; Pay-per-Click. Mit dem richtigen Budget und den richtigen Suchbegriffen wird das richtige Publikum erreicht. Bei SEA bestimmst du dein eigenes Budget und legst selbst fest, was du maximal pro Klick bezahlen möchtest.

SEA = sofort sichtbar sein

Werbung bei Google ist erst dann erfolgreich, wenn ansprechende, attraktive Anzeigentexte für die Besucher geschrieben werden. Meistens werden mehrere Varianten von Anzeigen geschrieben und getestet, um zu sehen, welche Anzeige am besten punktet. Manchmal funktioniert es, dem Besucher eine Frage zu stellen, und manchmal funktioniert es, mit deinen USPs zu spielen. Der Unterschied zwischen SEO und SEA ist, dass Suchmaschinenanzeigen nicht so viel Zeit brauchen, um sichtbar zu sein. Mit SEA bestimmst du ganz allein, in welchem Zeitraum du sichtbar sein möchtest. Das Erstellen der Anzeigen und das Überwachen der Anzeigenergebnisse erfolgt mit dem Tool Google Ads. In Ads findest du alle Statistiken zu deinen Kampagnen und kannst die Kampagnen auch ändern und anpassen.