Weiterleitungen; was sind sie und was bedeuten sie für meine Website?
302, 301, 200, 404: nein, wir sprechen nicht über die Ergebnisse von FC Emmen. In diesem Blog wollen wir dich mitnehmen in die wunderbare Welt der Statuscodes deiner Website, die von großer Bedeutung sein können, nicht nur für deine Auffindbarkeit, sondern auch für die Nutzererfahrung. Was ist zum Beispiel eine 301-Weiterleitung oder ein 404?
Was ist eine Weiterleitung?
Fangen wir am Anfang an; eine Weiterleitung ist ein Verweis von der einen Seite zur anderen. Eine Weiterleitung wurde geschaffen, um Nutzer und Suchmaschinen (auch Crawler genannt) zum Beispiel von einer alten zu einer neuen Seite zu leiten. Wenn du zum Beispiel die URL deiner Startseite von deinunternehmen.nl/startseite zu deinunternehmen.nl/home geändert hast, kannst du eine 301-Weiterleitung einrichten. Damit leitest du Nutzer und Suchmaschinen automatisch weiter, ohne dass du Traffic verlierst. Wie praktisch ist das!
Außerdem bekannt ist die 302. Diese kannst du zum Beispiel einrichten, wenn deine Website in Wartung ist, weil eine 302 eine „vorübergehende Verlegung“ anzeigt. Zum Beispiel, wenn du eine Wartungsseite vorübergehend als Startseite nutzt, weil du gerade von Webba eine schöne neue Website hast entwickeln lassen.
Die vielleicht bekannteste von allen ist die 404, auch wenn sie nicht so sehr eine Weiterleitung als vielmehr ein Fehlercode ist. Eine 404 taucht meistens auf, wenn die Seite, die du zu erreichen versuchst, nicht oder nicht mehr existiert und keine andere Weiterleitung (301 oder 302) eingerichtet ist. Viele Unternehmen, häufig Webshops, nutzen effektiv den Raum, den so eine zusätzliche Seite bietet, und platzieren dort Links zu relevanten Produkten, die mit den Keywords in der URL zusammenhängen, oder machen einen kleinen „Witz“.
Risiken von Weiterleitungen: an die Kette!
Klingt praktisch, das einfache Weiterleiten von alten zu neuen Seiten. Es birgt allerdings auch Risiken, wie eine Redirect Chain. Dieser Begriff wird verwendet, um anzugeben, wenn eine URL mehrere „Sprünge“ machen muss, um ihr Endziel zu erreichen. Eine Redirect Chain nimmt „Crawl-Budget“ in Anspruch, wodurch eine Suchmaschine wie Google deine Seiten schlechter abrufen kann. Es kann dann vorkommen, dass deine Seite aus den Suchergebnissen fällt oder eine Anpassung weniger schnell verarbeitet wird.
Außerdem kann es deine Website verlangsamen, weil dein Internetbrowser mehrere digitale Adressen anlaufen muss, um die gewünschte Information abzurufen. Dadurch können Nutzer vorzeitig abspringen, und darüber freut sich natürlich niemand!
Willst du noch mehr über Weiterleitungen, Redirect Chains wissen, oder möchtest du lieber, dass wir das für dich lösen? Komm doch mal bei Webba auf einen Kaffee vorbei! Dann leiten wir dich nur ein einziges Mal weiter, an die richtige Person 😉 .