Call to Action, was ist das und wie setzt du sie effektiv ein?
Was ist ein Website-Besucher wert, wenn er oder sie keine (Inter-)Aktion auf deiner Website ausführt? In den meisten Fällen leider nicht besonders viel.
Website-Besucher zum Handeln zu bewegen ist ein grundlegendes Ziel fast jeder Website oder jedes Shops. Der Marketingbegriff für das Anregen zur Handlung ist „Call to Action“, kurz CTA. Mit einem Call to Action forderst du Menschen auf, eine Aktion auf deiner Seite auszuführen. Das kann eine Newsletter-Anmeldung sein, das Herunterladen von Broschüren, das Lesen von Informationen auf einer Seite, ein Kauf in deinem Webshop oder eine andere Aktion, der du viel Wert beimisst.
Call to Action in der Werbung
Ein langweiliger, platter Call to Action ist nicht mehr zeitgemäß und meistens auch nicht effektiv. Versuche daher, mit einem Call to Action in deinen Anzeigen die Emotionen deiner Zielgruppe anzusprechen, denn das verkauft! Untersuchungen im Bereich Neuromarketing zeigen, dass eine Kaufentscheidung aus dem primitiven Teil deines Gehirns erzeugt wird. Dieser Teil ist für deine Gefühle und Emotionen verantwortlich – die wichtigsten Faktoren im Kaufprozess. Business Insider hat dazu einen guten Artikel geschrieben. Ein guter Call to Action trifft bei Menschen einen empfindlichen Nerv, wodurch du sofort die Aufmerksamkeit hast. Das Ansprechen von Gefühlen bei deiner Zielgruppe kannst du zum Beispiel erreichen, indem du eine Frage in der Überschrift deiner Anzeige stellst. Anschließend platzierst du die Aufforderung zur Handlung. Ein kleines Beispiel:

Testen, testen und noch mehr testen
Zum Handeln anzuregen ist eine Sache. Das aber zu optimieren, ist eine ganz andere Geschichte. Im Online-Marketing nennen wir eine ausgeführte Aktion eine Konversion. Die Gesamtzahl der Besucher deiner Seite im Verhältnis zur Anzahl der Konversionen nennen wir die Konversionsrate oder den Konversionsprozentsatz (CTR). Wie sorgst du also dafür, dass dein Konversionsprozentsatz so hoch wie möglich ist? Ganz einfach: testen, testen und noch mehr testen! Alles steht und fällt mit dem Testen deiner Entscheidungen. Zum Glück gibt es unzählige Möglichkeiten zu testen.
Call to Action in Adwords
Mit deinen Anzeigen-CTAs kannst du in Adwords experimentieren. Schreibe mehrere verschiedene Calls to Action in die Überschriften deiner Anzeige. Versuche, Gefühle anzusprechen, und schreibe daneben zum Beispiel auch einen nüchternen Text. Spiele mit dem Ansatz deiner Aufforderung und formuliere etwa 3-4 verschiedene Anzeigentexte in deiner Anzeigengruppe. Google beurteilt nach dem Livegang deiner Kampagne, welcher Anzeigentext basierend auf dem Klickverhalten am besten performt. Das ist eine von vielen Möglichkeiten, deine Anzeigen zu optimieren.
Call-to-Action-Buttons auf deiner Website
Neben einem Call to Action in deinen Anzeigen hast du höchstwahrscheinlich auch CTAs auf deiner Produkt- oder Dienstleistungsseite. Du willst schließlich, dass Besucher dein Produkt oder deine Dienstleistung kaufen. Die Frage ist dann, wo du diesen Call to Action am besten platzierst. Machst du das oberhalb oder unterhalb des Falzes deiner Website? Welche Farbe sollte der Button für optimale Ergebnisse haben? Soll ich Weißraum um meinen CTA lassen oder nicht? Alles sehr legitime Fragen. Solche Unterschiede können nämlich großen Einfluss auf deine Konversionsrate haben.
Google Optimize ist ein kostenloses Tool, mit dem du (Konversions-)Ergebnisse messen kannst. Du kannst verschiedene Tests durchführen, wie zum Beispiel unterschiedliche Layouts deiner Site oder die Position, Farbe, Größe oder den Text deiner CTA-Buttons. Google Optimize bietet mehr Möglichkeiten als nur A/B-Tests, nämlich:
• Multivariate Tests
• Redirect/Splitrun
• Einrichten von Zielen aus Google Analytics
• Targeting basierend auf geografischen und Nutzungsmerkmalen
Angenommen, du möchtest wissen, ob ein roter CTA-Button besser funktioniert als ein blauer Button. Bei einem A/B-Test (zum Beispiel mit Google Optimize) teilst du im Prinzip deinen Website-Traffic auf und leitest 50 % deines Traffics zu einer Seitenversion mit rotem Button und 50 % zur blauen Version. Nach einiger Zeit wirst du feststellen, dass eine Variante mehr Aktionen bringt als die andere. In diesem Moment kannst du eine fundierte Entscheidung treffen, ob dein Button rot oder blau werden soll.
Nimm Kontakt mit uns auf!
Fällt es dir schwer, Menschen dazu zu bringen, auf deiner Website oder deinem Webshop zur Handlung überzugehen? Oder möchtest du die Möglichkeiten erkunden, deine Konversionsrate zu optimieren? Nimm Kontakt auf mit einem unserer Online-Marketing-Berater, um die Möglichkeiten für deine Situation zu erkunden.