Noch heute einen Webshop starten? So geht’s!
Einkaufen findet immer häufiger über das Internet statt. Dadurch wird es für Unternehmer auch immer interessanter, einen Webshop zu starten. Und das zu Recht: Ein Webshop bietet nämlich viele Vorteile. Es ist nicht schwer, einen Webshop zu starten, aber es gibt einige Dinge, die du berücksichtigen solltest. Nachfolgend liest du, was du wissen musst, bevor du einen Webshop bauen lässt.
Wähle deine Produkte
Der Mittelpunkt deines Webshops ist natürlich das Angebot. Es ist wichtig, dir zu überlegen, welchen Teil deines aktuellen Sortiments du über den Webshop verkaufen möchtest und welchen nicht. Solltest du einen Webshop neben deinem physischen Geschäft haben wollen, kannst du dich dafür entscheiden, einen Teil nur im physischen Geschäft und einen Teil über den Webshop zu verkaufen. Frag dich außerdem, ob du gerade ein breites Sortiment anbieten möchtest oder dich auf einen Nischenmarkt richten willst (ein Gut oder eine Dienstleistung, die von den Parteien im Hauptmarkt nicht angeboten wird).
Formuliere dein Ziel
Was möchtest du mit deinem Webshop erreichen? Um wirklich Erfolg erzielen zu können, muss bekannt sein, was das gewünschte Ergebnis ist. Reicht dir zum Beispiel eine Bestellung pro Tag, oder bist du erst bei mindestens 10 Käufen pro Tag zufrieden? Oder möchtest du gerade die Kundenzufriedenheit erhöhen? Ziele helfen dabei, Klarheit darüber zu schaffen, was du als Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum erreichen möchtest. Durch das Setzen konkreter Ziele wissen Mitarbeiter nämlich, worauf die Organisation hinarbeitet. So können sie sich darauf fokussieren und gezielter miteinander zusammenarbeiten. Frag dich also, warum du einen Webshop starten möchtest, und formuliere daraus dein Ziel. Sorge dafür, dass du dieses auf die richtige Weise beschreibst. Dabei kannst du das SMART-Modell nutzen: spezifisch, messbar, akzeptabel, realistisch und terminiert.
Bestimme, welches Zahlungssystem zu dir passt
Um eine Zahlungsmethode nutzen zu können, brauchst du einen Anbieter, der diese anbietet. Dafür kannst du dich an einen Payment Service Provider (PSP), also ein Zahlungssystem, wenden. Der Vorteil eines PSP ist, dass er mehrere Zahlungsmethoden anbieten kann, wie iDeal und Afterpay. Als Unternehmer musst du also nicht für jede Zahlungsmethode einen separaten Vertrag abschließen. Es ist ratsam, mehrere Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. Dadurch wird nämlich die Chance größer, dass der Besucher eine Online-Transaktion abschließt.
Ein Beispiel für einen PSP ist Mollie, mit dem auch wir zusammenarbeiten. Es ist ein vertrauenswürdiges und erfahrenes Unternehmen, das Zahlungen für Webshops verarbeitet. Mollie bietet die Möglichkeit, auf viele verschiedene (auch internationale) Arten zu bezahlen. Es ist ein transparentes Unternehmen, das für einen flexiblen Service steht. Mollie ist von der Nederlandsche Bank zugelassen. Außerdem ist keine technische Kenntnis erforderlich, um Mollie in deinem Webshop einzusetzen.
Überlege, ob ein Gütesiegel zu deinem Webshop passt
Als Inhaber eines Webshops möchtest du, dass potenzielle Kunden deinem Unternehmen voll vertrauen. Je mehr Vertrauen in einen Webshop besteht, desto größer ist die Chance, dass jemand einen Kauf tätigt. Um das zu erreichen, ist ein Webshop-Gütesiegel heutzutage ein Plus. Es gibt verschiedene Gütesiegel mit unterschiedlichem Grad an Zuverlässigkeit. Die Anforderungen, die ein Webshop erfüllen muss, unterscheiden sich je nach Gütesiegel.
Bestimme deinen logistischen Prozess
Kunden kaufen Produkte in deinem Online-Webshop. Der nächste Schritt ist der Versand dieser Produkte an den Kunden. Du kannst dich dafür entscheiden, selbst an den Kunden zu liefern, oder dafür einen Spediteur zu nutzen. Die bekanntesten Spediteure in den Niederlanden sind DHL, UPS, PostNL, DPD und Red Je Pakketje. Jeder Spediteur wendet unterschiedliche Bedingungen an und bietet andere Möglichkeiten. Triff die Wahl im Voraus: Übernimmst du die Zustellung selbst oder möchtest du einen Spediteur nutzen, und wenn ja, welchen?
Wähle deine Webshop-Software / dein CMS
Bevor du einen Webshop startest, wählst du ein Content-Management-System (CMS), also ein Website-Verwaltungssystem. Du kannst es als das Fundament des Webshops betrachten. Es ist eine Online-Plattform, auf der dein Webshop gebaut, verwaltet und aktualisiert wird. Die fünf beliebtesten Systeme sind WordPress, Drupal, TYPO3, ProcessWire und ExpressionEngine.
dotsolutions hat ein eigenes CMS für die Nutzung von Websites und Webshops entwickelt: dotcontent. Vorteile von dotcontent sind die Sicherheit und die Erweiterbarkeit. So kann die Plattform nach Wunsch erweitert werden. Dieses CMS wird vor allem bei komplexen Websites eingesetzt.
Entscheide, ob du Bewertungen auf deinem Webshop möchtest
Genau wie Gütesiegel sorgen auch Bewertungen dafür, dass Kunden mehr Vertrauen in einen Webshop bekommen, den sie nicht kennen. Durch das Veröffentlichen von Bewertungen strahlt ein Unternehmen Transparenz aus. Verbraucher gewöhnen sich daran. Und je mehr Vertrauen in einen Webshop besteht, desto größer ist die Chance, dass jemand einen Kauf tätigt. Außerdem erhältst du direktes Feedback und bekommst ein gutes Bild davon, wie Kunden dein Unternehmen erleben. Du kannst verschiedene Arten von Bewertungen auf deiner Website platzieren, wie Texte mit Foto, Facebook-Bewertungen, LinkedIn-Empfehlungen und Google-Bewertungen.
Berücksichtige Gesetze und Vorschriften
„Last but not least“ die Gesetze und Vorschriften. Als Unternehmer hast du damit viel zu tun. Dein Unternehmen und auch deine Produkte müssen verschiedenen Regeln entsprechen. Auch für Webshops gibt es genug europäische und niederländische Gesetze, denen dein Online-Shop entsprechen muss. Diese sind vor allem dazu gemacht, den Verbraucher zu schützen und Online-Shopping für ihn sicher und attraktiv zu machen.