Sind WordPress-Websites noch sicher?

WordPress für deine Website nutzen

Um eine Website verwalten zu können, brauchst du ein Content-Management-System (CMS). Mit einem CMS kannst du deine eigene Website anpassen und verwalten. Ein Beispiel für ein bekanntes CMS ist WordPress. WordPress ist laut der Website „BuiltWith“ das weltweit meistgenutzte CMS. WordPress ist sicher, aber dafür braucht es schon einiges. Wie sicherst du so eine WordPress-Website nun gut ab?

Sicherheit

Die Nutzung von WordPress hat viele Vorteile. Aber wie bei jedem Vorteil gibt es natürlich auch Nachteile. Einer der wichtigsten Nachteile ist, dass WordPress sehr anfällig für Hacker ist. Der häufigste Grund dafür ist, dass notwendige Updates nicht installiert werden, wodurch die Website nicht mehr aktuell und sicher ist. Wir sehen leider auch immer noch zu oft, dass keine starken Anmeldedaten verwendet werden. Erstelle immer einen Benutzernamen und ein Passwort, die nicht leicht zu erraten sind und für die du verschiedene Buchstaben, Zeichen, Symbole und Zahlen kombinierst. Wenn du dein Passwort regelmäßig änderst, haben Hacker kaum bis keine Chance, deine Website zu hacken.

Warum werden Websites gehackt?

Langeweile oder Aktivismus. Ja, wirklich, das sind die häufigsten Gründe. Jugendliche, manchmal erst 12 Jahre alt, beschäftigen sich schon damit. Warum? Oft, weil sie ihrem Umfeld zeigen wollen, was sie können, und weil heutzutage ein großer Teil der Websites auf WordPress entwickelt wird, greifen sie dort zuerst an. Hacken kann auch eine Einnahmequelle sein: Hacker werden dann von Parteien angeheuert, die Malware und Spam verbreiten wollen.

Warum wird eine WordPress-Website gehackt?

Dass WordPress-Websites regelmäßig gehackt werden, hat vor allem damit zu tun, dass ein großer Teil aller Websites dieses CMS nutzt. Die Absicherung dieser Websites ist meist nicht besonders gut geregelt. Es ist relativ einfach, eine Website abzuscannen und zu prüfen, ob sie sicher oder unsicher ist. So kann ein Hacker schnell an die Arbeit gehen. Auch bei anderen Websites schauen Hacker natürlich, ob diese sich hacken lassen. Aber bei einer WordPress-Website ist die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches größer, dass sie unsicher ist, weil keine richtigen Updates durchgeführt werden oder die Anmeldedaten unsicher sind.

Was tun, wenn deine Website gehackt wurde?

  • Bleib ruhig
  • Prüfe die folgenden vier Schritte:
  1. Kannst du dich noch einloggen?
  2. Wird deine Website auf eine andere Website weitergeleitet?
  3. Enthält deine Website illegale Links?
  4. Hat Google deine Website als unsicher markiert?
  • Nimm Kontakt mit dem Entwickler deiner Website und/oder deinem Hosting-Anbieter auf. Sorge dafür, dass ein Backup deiner Website von vor dem Hack zurückgespielt wird.
  • Aktualisiere WordPress und alle Plugins, ändere deine Anmeldedaten, sorge dafür, dass du ein starkes Passwort verwendest!
  • Prüfe, ob alle Benutzerrollen richtig eingestellt sind.

Was können wir dir im Bereich Sicherheit bieten?

  • Wir aktualisieren das CMS und die verwendeten Plugins.
  • Von uns erhältst du starke Anmeldedaten, die nicht leicht herauszufinden sind.
  • Wir erstellen regelmäßig ein Backup deiner Website.
  • Wir statten die Website mit einem SSL-Zertifikat aus.
  • Wir richten die Berechtigungen aller Ordner und Dateien ein.
  • Wir begrenzen die Anzahl der Anmeldeversuche.